Demonstrationsbetrieb erklärt Grundschülern den Ökolandbau

16 Berliner und Brandenburger Grundschulklassen nahmen an der THEO-Lernkonferenz „Bunt und gesund“ teil. Über 400 Mädchen und Jungen der Klassenstufen 2 bis 5 konnten an drei Tagen im FEZ Berlin, Europas größtem gemeinnützigen Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, kochen, lernen, aktiv sein, malen, raten, sich informieren, diskutieren, fragen, lachen und singen.

Mit THEO erlebten die Kinder spannende Lernabenteuer – drei Tage mal anders als in der Schule.

In der Kochschule am ersten Tag wurde geschnippelt, gerieben, gerührt und geknetet. Rezepte aus Deutschland und aller Welt standen auf dem Speiseplan, Profiköche unterstützten die Kinder. Höhepunkt war das Essen der gemeinsam zubereiteten Mahlzeit.

Am zweiten Tag ging es in die interessanten Workshops: Was können Kinder für die Bienen tun? Tischsitten bei uns und anderswo. Wie leben die Tiere auf einem Biobauernhof? Was steckt in den vielen Getreidearten. Früchte im Regenwald. Riechen und Schmecken von Obst und Gemüse. Selber Butter schlagen. Biogasexperiment mit der BSR. Einen eigenen Lebensmittel-Video-Clip produzieren.

Als “Sta(a)r-Gast” und geladener Experte führte Henrik Staar vom Demonstrationsbetrieb Gut Hirschaue aus Brandenburg durch einen Workshop. Dabei erhielten die Kinder einen vielfältigen Eindruck vom Ökolandbau und speziell von der ökologischen Wildtierhaltung. Auf dem Programm standen das Fühlen von Geweihen, Fellen und Co. sowie interessante Rätsel-Runden.

Hintergrund

Die Lernkonferenz fand zum dritten Mal statt. Nach den Themen Wasser (2016) und Mobilität (2017) stand 2018 die Ernährung im Mittelpunkt.
Veranstaltet wird sie vom gemeinnützigen Verein „THEO e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem FEZ Berlin und Acksteiner Events.

Die Lernkonferenz ist Teil des Bildungsmoduls „Die Erde mein Zuhause“, bei dem sich bereits Grundschüler mit globalen Fragestellungen und ihrer eigenen Verantwortung für das Leben auf der Erde beschäftigen. Die Kinder werden spielend an globale Themen herangeführt. Kleine Köpfe sollen nicht mit Informationen vollgestopft werden. Die Angebote wecken die Freude am globalen Mitgestalten.
Seit drei Jahren nun führt der Verein das Bildungsmodul “Die Erde mein Zuhause” in ausgewählten Schulen ein. Immer mehr Anfragen erreichen die Initiatoren. Deshalb wird das Unterrichtsprogramm ständig weiterentwickelt. Es soll immer mehr Klassen zur Verfügung gestellt werden.

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