Der Geschmack der Rose

Genussvoll und bewusst essen und trinken, und das am besten aus regionaler Herstellung – darum geht es beim Slow Food, einer Bewegung, die seit ein paar Jahren antritt, dem Fast Food eine bessere Alternative entgegenzusetzen. Ab 25. April findet mit dem „Markt des guten Geschmacks“ in Stuttgart die deutsche Leitmesse dieser Bewegung statt. Mit dabei als einer von rund 500 Ausstellern ist „Rosenbauer“ Reinhold Schneider.

Was machen Rosen auf einer Ernährungsmesse? Wie passt die dornige Blumenpracht ins Bild der regionalen und bewussten Küche? Sogar sehr gut, und das nicht nur als hübsches Beiwerk, sondern als Grundzutat für vielerlei kulinarische Köstlichkeiten. Denn aus Rosen lässt sich mit etwas Kreativität eine Vielzahl an Verzehrbarem zaubern, zum Beispiel Rosenlikör, Fruchtaufstrich oder Rosenblütenjoghurt.

Diese und andere Leckereien bietet Reinhold Schneider an, der in Creglingen, südlich von Würzburg, den Rosenhof Taubertal nach Demeter-Richtlinien betreibt. Am Stand des Anbauverbands erklärt er interessierten Messebesucherinnen und -besuchern, worauf man beim Anbau und der Pflege von Biorosen achten muss, und wie daraus schmackhaftes Slow Food entsteht. Natürlich lassen sich die Produkte am Stand des Rosenhofs mit allen Sinnen entdecken und genießen.

Wer noch mehr erfahren will über die wunderbare Welt der Rosen und den Ökolandbau im Allgemeinen, ist eingeladen, Reinhold Schneider und sein Team auf dem Rosenhof Taubertal zu besuchen. Der Demonstrationsbetrieb veranstaltet regelmäßig Seminare, bei denen man unzählige Sorten und Typen von Wild- und Duftrosen kennenlernt. Wer möchte, kann leckere und kreative Erzeugnisse, wie Rosenbowle, -gelee, -tee und -kuchen, probieren und mit nachhause nehmen. Duft und Aroma des einzigartigen Rosenblütensafts vom Hof Taubertal bereichern seit neuestem den Cocktail „Rose Garden“. Dieser wird nun auf der Slow Food Messe in Stuttgart präsentiert.

Auch viele Obstarten, Kräuter und Heilpflanzen wachsen und gedeihen auf dem Rosenhof Taubertal. Ein vielfältiger Genuss für die Sinne, ganz nach Manier des Slow Food, ist dort garantiert.

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 9. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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