Herzenssache Ökolandbau

Biodiversität als soziale Verantwortung

„Es war eine Umstellung, einen geregelten Tagesablauf zu haben und nicht mehr jedes Wochenende auf Partys gehen zu können“, erinnert sich Amadé Billesberger schmunzelnd an die Anfänge seiner Betriebsleiter-Karriere. Eines stand für ihn allerdings von Anfang an fest: wenn Landwirtschaft, dann biologisch. Denn Billesbergers Wunsch ist es, der Nachwelt etwas Gutes zu hinterlassen. Wie das gelingt? Mit vielfältigen Produkten und Biodiversität, da ist er sich sicher. Vielfalt ist für den charismatischen Landwirt eine Leidenschaft. Auf seinen Feldern wachsen rund 50 verschiedene – aus samenfestem Saatgut gezogene – Gemüsearten, die  Mogli selbst gerne zu kreativen Speisen verkocht. Gesunde Ernährung und der Ursprung seiner Lebensmittel sind dem Vegetarier wichtig: „Es ist mir ein Gräuel im Supermarkt Gemüse zu kaufen, von dem ich nicht weiß, wie es produziert wurde.“

Sein Entdeckergeist treibt ihn an, ständig Neues zu probieren: „Ich betreibe den Hof so, wie ich ihn betreibe, weil ich mich in einem ständigen Prozess des Aufbauens und Wiederentdeckens befinde, ich bin neugierig und scheue die Arbeit nicht.“ Also experimentiert er mit dem Anbau von Emmer-Getreide, alten Gemüsesorten, der Weiterverarbeitung seines Getreides zu Nudeln und geht neue Wege in der Vermarktung: So engagiert sich der Billesberger Hof bei den Marktschwärmern. Das ist ein Verbund von Biohöfen, der vorab bestellte Produkte an einen zentralen Ort liefert, an dem sie von Verbraucherinnen und Verbrauchern abgeholt werden. Dieses Vorgehen garantiert Regionalität und Frische. Außerdem ist es für Amadé Billesberger eine gute Gelegenheit, sich mit seinen Kundinnen und Kunden auszutauschen.

Der bodenständige Idealist hat eine Botschaft: „Ich weiß, dass man die Welt nicht in einem Leben retten kann, dennoch möchte ich Vorbild sein und zum Umdenken anregen.“ Es ist ihm eine Herzensangelegenheit, andere zu motivieren, sich mit den drängenden Fragen unserer Zeit auseinandersetzen. Warum sind ökologisch erzeugte Lebensmittel gut für Mensch und Natur, und wie kann ich dazu beitragen, unsere Umwelt ein bisschen besser zu machen? Ein Besuch auf dem Billesberger Hof liefert garantiert inspirierende Antworten.

Hier geht’s zum Video über den Billesberger Hof

Billesberger Hof
Amadé Billesberger
Ismaninger Straße 22
85452 Moosinning

Telefon: 08123 / 93 32 50; Mobil: 0172 / 86 54 67 6
E-Mail: kontakt@billesberger.de
Internet: https://www.facebook.com/Billesberger
Betriebsportrait auf oekolandbau.de

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Impressum: 
Koordinationsstelle Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau
c/o m&p: public relations GmbH
Joseph-Schumpeter-Allee 23, 53227 Bonn

Ansprechpartner: Sarah Reinhart
E-Mail: info@demonstrationsbetriebe.de
Internet: www.demonstrationsbetriebe.dewww.bio-live-erleben.de
Twitter: @Biohoefe

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 31. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

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