Wo Bruderhähne leben dürfen

Biolandhof Frohnenbruch bietet Alternative zum „Küken-Schreddern“

DAS THEMA …

50 Millionen männliche Eintagsküken lassen bei der Zucht von Legehennen jährlich ihr Leben. Grund: Sie setzen wenig Fleisch an, legen keine Eier und sind somit unwirtschaftlich. Was seit jeher gängige Praxis ist, wird seit wenigen Jahren unter dem Schlagwort „Küken-Schreddern“ angeprangert.
Es gibt Landwirte, die selbst eine Lösung für das ethische Dilemma gefunden haben. Ein Beispiel ist die Familie Bird auf dem Biolandhof Frohnenbruch. Bei ihnen wird kein Bruder mehr getötet – weil seine Schwestern ihn subventionieren.

DIE KÖPFE …

Klaus Bird ist genauso nachdenklich wie pragmatisch, was ihn zu einem authentischen und fachkundigen Biolandwirt macht, der stets um die bestmögliche Lösung ringt. Trocken, aber durchaus redselig und humorvoll macht er sein Handeln nachvollziehbar und erklärt Sachverhalte in einfachen, einprägsamen Beispielen.

DER HOF …

Das einstige Rittergut liegt idyllisch inmitten der Kulturlandschaft des Niederrheins, versteckt hinter langen Baumreihen. Es ist von drei Seiten von Wasser, dem Burggraben und einem kleinen See, umgeben. Neben der „Ei-Produktion“ sind die artgerechte Erzeugung von Geflügel- und Rindfleisch Betriebsschwerpunkte. Verarbeitet wird das Fleisch von Bärbel Bird und Tochter Eva in der eignen Hofmetzgerei.

Biolandhof Frohnenbruch
Schloßallee 81
47475 Kamp-Lintfort OT Hoerstgen
Telefon: 02842 / 4 10 00

E-Mail: info@frohnenbruch.de
Internet: www.frohnenbruch.de
Internet: www.facebook.com/Frohnenbruch

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