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Ob Hof-Idyll oder effizienter Hightech-Betrieb, überzeugte Öko-Rebellen oder erfrischende Bio-Pragmatiker: der Ökolandbau besitzt viele Gesichter. Zwischen Nachhaltigkeit und Gesundheit einerseits, Kulinarik, Tourismus und Lifestyle andererseits beackern „die Bios“ jedoch mindestens genauso viele Themen.

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Zupacken statt zuschauen!

Seit rund 700 Jahren bewirtschaftet Familie Tigges den Demonstrationsbetrieb Tiggeshof in Nordrhein-Westfalen. Vor einigen Jahren dann die Umstellung: Seit 2002 arbeitet der Betrieb nach Bioland-Richtlinien. Und: Neben der Umstellung auf Ökolandwirtschaft verwandelten Ursula und Rudolf Tigges ihren Hof im Sauerland in einen Erlebnisbauerhof.

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Bild, © Tiggeshof: „Bio live erleben“ – Ursula Tigges erklärt den Kindern, wie Ökolandwirtschaft funktioniert.

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Bild, © Tiggeshof: „Bio live erleben“ – Ursula Tigges erklärt den Kindern, wie Ökolandwirtschaft funktioniert.

Die Milch macht’s!

Für die erfahrene Käserin und Biobäuerin Meike Jaschok ist es immer noch „ein kleines Wunder“, wenn sie am Ende eines Arbeitstages den fertigen Laib in den Händen hält. Ob Frisch-, Schnitt-, oder Weichkäse: Die Milch macht’s auf dem demeter-Betrieb. Sie kommt frisch aus dem Stall von Frieda, Berta und Co. und wird biologisch-dynamisch erzeugt: Das ergibt den einzigartigen Geschmack der Bornwieser Produkte, die ausschließlich regional vermarktet werden. Familie Jaschok hat mit der Herstellung von Milchprodukten nach alter Tradition eine Marktlücke für sich entdeckt.

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Bio à la Carte

Stefan Itter ist Überzeugungstäter. Ein Drittel seiner Arbeitszeit steckt der Landwirt in den Dialog mit seinen Kundinnen und Kunden. Der Biobauer sieht sich als Vermittler “zwischen dem, was Landwirtschaft bedeutet und dem, was Verbraucherinnen und Verbraucher beschäftigt.” Wie er das macht? Genuss ist das verbindende Stichwort, denn der gemeinsame Anspruch an das Produkt lautet: hohe Qualität und guter Geschmack. Um das perfekte Genusserlebnis zu bescheren, müssen viele Faktoren stimmen, so Itter.

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Bild, © Hof Eiwels: Dialog und Biomenü – einmal im Monat lädt Stefan Itter zu ‘The farmer is present’ in Kassels Weissenstein.

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Amadé “Mogli” Billesberger, Biolandwirt mit Leib und Seele, © Sebastian Karpf

Herzenssache Ökolandbau

“Es war eine Umstellung, einen geregelten Tagesablauf zu haben und nicht mehr jedes Wochenende auf Partys gehen zu können”, erinnert sich Amadé Billesberger schmunzelnd an die Anfänge seiner Betriebsleiter-Karriere. Eines stand für ihn allerdings von Anfang an fest: wenn Landwirtschaft, dann biologisch. Denn Billesbergers Wunsch ist es, der Nachwelt etwas Gutes zu hinterlassen. Wie das gelingt? Mit vielfältigen Produkten und Biodiversität.

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Mit einer Nische zum Erfolg

Die Erfolgsgeschichte des Gut Hirschaue beginnt kurz nach der Wende. Hartmut Staar, der Vater des heutigen Betriebsleiters Henrik Staar, vergrößerte die 24 Bienenvölker, die er im Nebenerwerb hielt, auf 70 und hoffte so auf wirtschaftlichen Erfolg. Das Gegenteil aber trat ein: Potenzielle Kundinnen und Kunden ließen den regional produzierten Honig für die günstigere Supermarktalternative aus Lateinamerika im Regal stehen. Frustrierend – aber Aufgeben kam nicht in Frage.

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Landwirtschaftliche Wildtierhaltung auf Gut Hirschaue, © Gut Hirschaue

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Feierliche Preisübergabe durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CDU) auf der Internationalen Grünen Woche 2018.

Urgestein der Ökolandbauforschung

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat die Demeter Landwirtschaftsgemeinschaft Dottenfelderhof im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin als einen der drei Sieger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2018 geehrt. Überzeugt hat die Jury das anhaltende Engagement in der ökologischen Züchtungs- und Pflanzenbauforschung. Denn die Forschung auf dem Dottenfelderhof gibt es seit 40 Jahren – und sie hat bereits 21 Getreide- und zwölf Gemüsesorten beim Bundessortenamt zur Zulassung gebracht. Ein großer Verdienst für das Forscherteam.

Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

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