Praxisnahe Einblicke in den Ökolandbau

Am 3. und 4. Juli ist es soweit! Die 2. Öko-Feldtage finden auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen nahe Kassel statt, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel-Witzenhausen, das ebenfalls zu den Demonstrationsbetrieben Ökologischer Landbau zählt: Eine Mischung aus Praxis und Forschung im Pflanzenbau und in der Tierhaltung, um Innovationen zu zeigen und aktuelle Themen rund um Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Mit dabei sind auch die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. 

Unter dem Motto „Praxis fördern, forschen, informieren“ präsentiert sich das BÖLN mit eigenem Zelt. Am mobilen Messestand der Demonstrationsbetriebe freuen sich Netzwerk-Mitglieder über den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Umstellungsinteressierte erhalten einen praxisnahen Einblick in den Ökolandbau und haben Ansprechpartner vor Ort:

Mittwoch, 03. Juli (vormittags)
Am ersten Tag stellt unter anderem Bernd Kramer vom Hofgut Rocklinghausen das Demo-Netzwerk vor. Er informiert über das Thema „Biohof als Arbeitsstätte für Menschen mit Behinderung“. Auf seinem Hof arbeiten rund 70 Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung mit.

Mittwoch, 03. Juli (nachmittags)
Ulla Tigges erzählt auf den Öko-Feldtagen insbesondere vom Erlebnis- & Lernort Bauernhof. Denn auf dem Tiggeshof im sauerländischen Arnsberg nehmen Gäste aktiv an der Landwirtschaft teil, ob bei Klassenausflügen, Kindergarten-Erlebnistagen oder Familienausflügen.

Donnerstag, 04. Juli (vormittags)
Am zweiten Tag repräsentieren Silke und Rainer Vogel vom Hof Buchwald-Vogel, nordöstlich von Frankfurt, das Netzwerk mit den Themen Umstellung, Boden, Lernort Bauernhof, Saisongärten zum Selbergärtnern, Hühnermobile und Kulturveranstaltungen auf dem Hof.

Donnerstag, 04. Juli (nachmittags)
Stefan Itter vom nordhessischen Familienbetrieb Hof Eiwels berichtet über die eigenständige Produktentwicklung und Vermarktung am Beispiel von Biospeiseöl – seit 2017 experimentiert er selbst auf seinem Demobetrieb mit dem Anbau von Ölsaaten.Für alle, die nicht selbst an den Öko-Feldtagen teilnehmen können: Unter dem Hashtag #ÖFT19 twittern wir live vom mobilen Messestand der Demonstrationsbetriebe.

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