Das kleinste Nutztier der Welt |

Die Honigbiene ist das kleinste Nutztier der Welt – und doch leistet sie Herausragendes. Zusammen mit rund 560 verschiedenen heimischen Wildbienenarten bestäubt sie 85 % der Wild- und Kulturpflanzen. Ohne sie müssten wir einen Großteil an Obst und Gemüse vom Speiseplan streichen. Denn auf Futtersuche fliegen die Bestäuberinsekten von Blüte zu Blüte, wobei jedes Mal etwas Blütenstaub an ihnen haften bleibt. Beim Besuch der nächsten Pflanze geben sie den Blütenstaub weiter. So kommen männliches Pollenkorn und weibliche Eizelle zusammen. Erst dann reifen nach der Blüte Früchte heran.

Die Vielfalt der Bestäuber ist wichtig. Manche Bestäuberarten sind auf Pflanzenarten spezialisiert. Das hat den Vorteil, dass der Pollen innerhalb der gleichen Pflanzenart bleibt. Andere Bestäuberarten, wie die Honigbienen oder die Hummeln, bilden Völker und sind damit durch ihre große Anzahl an Individuen wichtig für die Bestäubung. Doch ihre Lebensräume und Nahrungsquellen gehen zunehmend verloren. Es gibt Hinweise, dass in den letzten 30 Jahren die Biomasse an Fluginsekten um bis zu 75 % zurückgegangen ist. Deshalb: „Jede Blüte zählt!“, um die fleißigen Blütenstaub-Boten zu unterstützen.

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 9. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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