Trockenmauern und Steinhaufen anlegen |

Insekten wie die Große Wollbiene mögen sonnige Plätze – zum Beispiel auf einer Mauer oder einem Steinhaufen. Auch für viele Wildbienen sind offene, besonnte Bodenstellen mit nur dünner Vegetation wichtig. Wärmeliebende Arten verkriechen sich zudem gerne in den Fugen zwischen Natursteinen. Wer den eigenen Garten gleichzeitig verschönern und insektenfreundlicher gestalten möchte, sollte über den Bau einer Trockenmauer nachdenken: Sie gibt verschiedenen Insekten einen Lebensraum, ist leicht anzulegen, dekorativ und pflegeleicht.

Optimal genutzt wird sie in Kombination mit Pflanzen, die viel Futter für die Bestäuberinsekten bieten – zum Beispiel in Form einer Schmetterlings- oder Kräuterspirale. Wie wäre es zum Beispiel mit Frühlings-Fingerkraut, Habichtskraut, Mauerpfeffer oder Silberdistel?

Auch Lehm und Tonelemente können die Mauer oder den Steinhaufen gut ergänzen, sie sollten nur vor Regen geschützt sein. Das Fundament sollte solide sein, die feineren Materialien können dann zum Auffüllen dienen. Dadurch entstehen Öffnungen verschiedener Größen, die die unterschiedlichsten Insekten anlocken.

 
Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 9. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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