Was man für Insekten tun kann… 

…zum Beispiel Produkte aus ökologischer Erzeugung und Säfte von Streuobstwiesen kaufen. Außerdem Fleisch und Milchprodukte aus Freilandhaltung, denn Weidehaltung bietet mehr Nahrung für Insekten. Für Honig geht man zur „Imkerei um die Ecke“. Garten und Balkon sollten zu jeder Jahreszeit Abwechslung, Nahrung und Unterschlupf bieten. Über vielfältige Blumen und Sträucher (z.B. Malven, Wiesensalbei, Akelei, Rosen) oder Kräuter (Oregano, Salbei, Thymian, Koriander) freuen sich Insekten, aber auch an Raupenfutterpflanzen sollte man denken. Efeu sorgt für Nahrung im Herbst.

Totholz, markhaltiges Gehölz und Laub bieten Insekten einen Unterschlupf. Feuchter Lehm, Sand sowie Trockenmauern und Steinhaufen sind für den Nestbau hilfreich. Insektenhotels und Nisthilfen laden ein. Pestizide sollten man meiden. Auch öffentliche Grünflächen können durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und die Förderung der biologischen Vielfalt insektenfreundlich gestaltet werden. Nährgehölze bieten einen Lebensraum für Kleinstlebewesen und leisten so einen Beitrag zur Biodiversität.

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 9. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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