Jeder kann Bienen halten! |

Die Anzahl und der Standort der Bienenvölker müssen allerdings beim Veterinäramt gemeldet werden. Imkerverbände und bienenwissenschaftliche Institute bieten Schulungen an. Neben der weit verbreiteten Hobby-Imkerei gibt es auch die Möglichkeit, das Imkern zum Beruf zu machen. Eine dreijährige Ausbildung zum Tierwirt oder zur Tierwirtin, Fachrichtung Imkerei, resultiert in der anspruchsvollen Tätigkeit, die meist im Freien stattfindet und sich nach dem Bienenjahr richtet – also nach dem Brut- und Schwarmverhalten, nach Blütezeiten und Nahrungsangebot.

Diese Orientierung an den natürlichen Bedürfnissen des Bienenvolks wird auch als wesensgemäße Bienenhaltung bezeichnet. Sie entsteht durch eine respektvolle, offenherzige Beziehung zu den Bienen, wobei das Bien – wie der Organismus des Bienenvolks fachsprachlich genannt wird – als ein Lebewesen betrachtet wird. Egal ob Hobby oder Beruf: Wichtig ist, einem Bienenvolk niemals fremden Honig als Futter anzubieten, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.

Weitere Infos: www.deutscherimkerbund.de

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