Jeder kann Bienen halten! |

Die Anzahl und der Standort der Bienenvölker müssen allerdings beim Veterinäramt gemeldet werden. Imkerverbände und bienenwissenschaftliche Institute bieten Schulungen an. Neben der weit verbreiteten Hobby-Imkerei gibt es auch die Möglichkeit, das Imkern zum Beruf zu machen. Eine dreijährige Ausbildung zum Tierwirt oder zur Tierwirtin, Fachrichtung Imkerei, resultiert in der anspruchsvollen Tätigkeit, die meist im Freien stattfindet und sich nach dem Bienenjahr richtet – also nach dem Brut- und Schwarmverhalten, nach Blütezeiten und Nahrungsangebot.

Diese Orientierung an den natürlichen Bedürfnissen des Bienenvolks wird auch als wesensgemäße Bienenhaltung bezeichnet. Sie entsteht durch eine respektvolle, offenherzige Beziehung zu den Bienen, wobei das Bien – wie der Organismus des Bienenvolks fachsprachlich genannt wird – als ein Lebewesen betrachtet wird. Egal ob Hobby oder Beruf: Wichtig ist, einem Bienenvolk niemals fremden Honig als Futter anzubieten, um die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden.

Weitere Infos: www.deutscherimkerbund.de

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 31. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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