Hanfkörner sorgen für den richtigen Biss im Müsli

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen und hat einen besonders hohen Gesundheitswert. Seit diesem Jahr wächst Hanf auch auf der Bio Ranch Zempow, dem Demonstrationsbetrieb in der Müritz Region.

“Wir bauen den Hanf an, um Körner für Müsli und Hanfmehl zu ernten“, erklärt Wilhelm Schäkel, Betriebsleiter der Bio Ranch. Denn die Körner der sehr kurzen Hanfsorte Finola sind im Bio-Fachhandel sehr gefragt. Geröstet geben sie beim Kauen einen guten “Crush”, verrät Schäkel.

Das Hanffeld selbst sorgt bei Gästen und Einheimischen oft für erstaunte Gesichter. Ist das denn überhaupt erlaubt? Ja, ist es! Seit 1996 ist das pauschale Anbauverbot von Hanf aufgehoben. Mit einer speziellen Genehmigung dürfen landwirtschaftliche Betriebe Nutzhanf wieder anbauen.

Die Begründung ist simpel: “Die in Deutschland angebauten Sorten haben unter 0,02 % Tetrahydrocannabinol (THC). Wer auf eine berauschende Wirkung hofft, den müssen wir enttäuschen. Da ist so gut wie nichts drin,” erläutert Schäkel. “Deshalb macht es wirklich keinen Sinn, diese Pflanzen als Tabak zu verwenden.”

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 31. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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