Genießen statt Jäten!

Auf dem Demonstrationsbetrieb Hof Brinkmann lernt man “Unkräuter” schätzen

Das Jäten sogenannter “Unkräuter” im heimischen Blumenbeet ist anstrengend und stört das Bodengleichgewicht. Wer sich Arbeit ersparen und zugleich neue kulinarische Akzente setzen will, der sollte die vermeintlichen Störenfriede nicht jäten, sondern ernten und genießen. Löwenzahn, Franzosenkraut, Gänsedistel und Co. bereichern vor allem die Sommerküche: in Salaten oder sogar auf Torten. Wer die Beikräuter regelmäßig als frische Triebe erntet, hält die Pflanzen klein und der Boden bleibt mit Grünmasse bedeckt, was ihm guttut.

Tipps wie diese erhält man auf dem Demonstrationsbetrieb Bio Hof Brinkmann in Wildkräuter-Workshops und Kochkursen von Birgit Brinkmann. Sie zeigt auf, wie viele Kräutersorten es gibt und wie diese nach fachmännischer Zubereitung für ganz neue Geschmackserfahrungen sorgen. Dabei gibt es insbesondere bei den Torten mit Rosen und Gundelreben immer wieder skeptische Blicke. Diese weichen jedoch meist positiver Überraschung.

Der Bio Hof Brinkmann im Herzen des Lipperlandes wird seit 1980 biologisch bewirtschaftet. Neben Wildkräutern und Blüten bilden der Anbau von Kartoffeln, Getreide und das Selbsternteprojekt “Bio-Gärtchen” die Schwerpunkte des Hofes. Produkte finden gleich Verwendung in der hofeigenen “Speisekammer”, die ab 4. Mai 2017 öffnet und damit das Hof-Café beerbt. Die Speisekammer ist Café, ein “Unverpackt-Bioladen” und Genusswerkstatt – ein neues Konzept, das den Genuss von Kuchen, vegetarischen Speisen und Wildkräuterbuffets mit Seminaren, Genuss-Abenden und nachhaltiger Shoppinglust verbindet. Besonders beliebt sind unter anderem die Kürbisketchup- und Wildkräutersenf-Kreationen des Hofs.

 

Bio Hof Brinkmann
Wiebke Brinkmann (Betriebsleitung), Birgit Brinkmann (Kräuterpädagogin)
Fröbelstraße 4
32791 Lage

Telefon: 05232 / 57 49
Fax: 05232 / 92 09 28
E-Mail: info@bio-hof-brinkmann.de
Internet: www.bio-hof-brinkmann.de

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