Wo Insekten leben |

Nistplätze sind neben dem ausreichenden Futterangebot besonders wichtig für den Bienenschutz. Hohlräume in Bäumen bieten Honigbienen in der freien Natur ein Zuhause. Aus Wachs bauen sie hier Waben mit sechseckigen Zellen, in denen sie Nachwuchs großziehen und Wintervorräte lagern. Doch bereits seit dem 19. Jahrhundert gibt es Bienenkästen, um den Imkerinnen und Imkern die Honigernte zu erleichtern. In den Kästen hängen herausnehmbare Rahmen, in die die Bienen ihre Waben einpassen. Im Ökolandbau müssen die Bienenkästen außerdem aus natürlichen Materialien bestehen.

Wildbienen hingegen leben meistens solitär, also nicht im Volk. Und ihr Nistverhalten ist anders: Etwa 70 % der Wildbienen nisten im Boden. Einige Arten sind bei der Wahl ihrer Nistplätze besonders kreativ – sie bevorzugen Schneckenhäuser oder Nester aus Lehm und Harz. Deshalb freuen sich Wildbienen über Nisthilfen aus Schilf- und Bambusstängeln oder Lochsteine. Hummeln sind hingegen Höhlenbewohner, die ähnlich wie Honigbienen im Volk leben.

Wer will Teil des Netzwerks Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau sein?Bundesweite Markterkundung des BÖLN

Ab Januar 2020 wird das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau neu aufgebaut. Um herauszufinden, welche Biobetriebe sich bundesweit zukünftig als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau sehen, führt das BÖLN aktuell eine bundesweite Markterkundung durch.  Alle Biobetriebe in Deutschland sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen. 

Sie haben Interesse an einer Tätigkeit als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau? Dann einfach die Anlagen A und B der Markterkundung ausfüllen und bis zum 9. August 2019 schriftlich, per Post, an die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Referat 333, Geschäftsstelle BÖLN, senden.

Jetzt an der Markterkundung teilnehmen!
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