Schmetterlingsschmaus zubereiten |

Schmetterlinge mit ihren langen Rüsseln gehören ebenfalls zu den Bestäuberinsekten. Gerade Blüten, deren Nektarquellen schwerer zugänglich sind, bieten viel Futter für die bunten Falter.

Je nach Beschaffenheit des eigenen Gartens lässt sich ein Schmetterlingsschmaus auf unterschiedliche Arten umsetzen. Ob Schmetterlingsspirale, Staudenrabatte, Kräuterbeet oder Wildsträucherhecke – wichtig ist ein ganzjähriges Nahrungsangebot mit nicht gefüllten Blüten. Für Schmetterlinge besonders geeignete Blüten erkennt man an den langen Kronröhren oder Nektarspornen, wie beim Leinkraut.

• Frühling: Blaustern, Schlüsselblume, Margerite
• Sommer: Sommerflieder, Wilder Majoran
• Herbst: Purpur-Fetthenne, Neubelgische Aster
• Winter: Schnee-Heide

Ergiebige Nektartankstellen sind zudem die Wilde Malve, Tauben-Skabiose oder Große Sterndolde, Blaukissen, Kapuzinerkresse, Phlox und Zinnie. Da über achtzig Prozent unserer Schmetterlinge nachtaktiv sind, sollten auch solche Pflanzen berücksichtigt werden, die erst zur Dämmerung ihr volles Aroma entfalten: Geißblatt, Nachtkerze, Nachtlichtnelke und das Nickende Leimkraut duften besonders.

Aber: Ohne Raupen keine Schmetterlinge! Auch der Nachwuchs möchte futtern – am liebsten Blätter einheimischer Pflanzen. Und dabei ist er wählerisch: Die Raupe des Schwalbenschwanzes lebt auf der Wilden Möhre oder der Petersilie, Raupen von Schachbrett und Ochsenauge ernähren sich von Gräsern, und die Larve des Mittleren Weinschwärmers hat sogar eine exotische Futterpflanze auf ihrem Speisezettel: Sie frisst auch die Blätter der Fuchsie.

 
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