Pralinen für Bienen |

Bienen freuen sich über farbenfrohes Futter. Damit davon genug vorhanden ist, können wir nachhelfen und ein reich gefülltes Buffet für sie anlegen. Mit Saatgutpralinen werden triste Flächen ganz einfach zu bunten Blumenwiesen.

Zutaten für Saatgutpralinen aus Biosaatgut:
5 Teile Lehm, 5 Teile Kompost oder Blumenerde, 1 Teil bunt gemischte Biosamen (z. B. Buchweizen, Sonnenblumen, Lupine, Klee, Dill und Malve), 1 Teil Wasser

Material: eine große Schüssel zum Mischen; eventuell Steinmehl oder Zimt, um die Kugeln darin zu rollen; Tabletts oder Teller zum Trocknen, Papiermanschetten; Dosen oder Tüten; Etiketten zum Selbstgestalten; Stifte; Kleber…

So geht‘s:
Lehm, Kompost, Samen und Wasser mischen. Kugeln mit vier bis fünf Zentimetern Durchmesser formen. Sie schrumpfen beim Trocknen auf Pralinengröße. Wer mag, rollt die Saatgutpralinen in Steinmehl oder Zimt. Das schützt die Samen beim Keimen vor Pilzen und Bakterien. Anschließend die Kugeln auf Tabletts setzen und zum Trocknen an einen warmen, luftigen Ort stellen. Nach zwei bis drei Tagen sind die Kugeln trocken und können verpackt werden. Setzt sie in Papiermanschetten und füllt sie in Dosen oder Tüten um. Mit buntem Papier und Stiften ein Etikett basteln, aufkleben, fertig!

Die getrockneten Kugeln sind steinhart. Das soll auch so sein, denn der Mix aus Lehm und Kompost schützt die Samen bis zum Aufgehen davor, auszutrocknen, wegzuwehen oder angefressen zu werden. Es ist nicht mal nötig, sie einzugraben. Einfach im Frühling auf eine freie Fläche werfen. Regen sorgt dafür, das die Samen keimen – und ruckzuck ist das Bienenbuffet eröffnet!

Hinweis: Saatgutpralinen bitte nicht in der freien Natur ausbringen, damit natürliche Ökosysteme nicht verändert werden.

 
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