Der 22. Mai ist der Tag der Biologischen Vielfalt. Viele Demonstrationsbetriebe setzten sich für den Schutz der einheimischer Rassen ein: nach dem Motto „Erhalt durch Nutzung“. Die Hofgemeinschaft Ulmenhof GbR in der Eifel nutzt und vermarktet gleich drei seltene Rinderrassen und schützt diese so vor dem Aussterben. Darunter auch die gefährdetste deutsche Rinderrasse: das Rotvieh alter Angler Zuchtrichtung. „Von dieser Rasse gibt es nur noch sehr wenige Tiere. Sie braucht daher dringend unsere Unterstützung. Nur so können diese gefährdeten Rassen als kulturelles Erbe für künftige Generationen erhalten bleiben“, so Stefan Frangen, Betriebsleiter des Ulmenhofs.

Auf 65 Hektar Grünland stehen im Sommerhalbjahr 30 Milchkühe der Rassen Angler Rotvieh, Allgäuer Braunvieh und Vorderwälder und produzieren Weidemilch.

Doch nicht nur gefährdete Rinderrassen sind auf dem Ulmenhof zu finden: Auch 80 Milchziegen leben dort, unter anderem die Rasse Thüringer Wald Ziege. Hiervon gab es in Deutschland bei der Erhebung im Jahr 2016 nur 1.812 Tiere.

Share This