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Ob Hof-Idyll oder effizienter Hightech-Betrieb, überzeugte Öko-Rebellen oder erfrischende Bio-Pragmatiker: der Ökolandbau besitzt viele Gesichter. Zwischen Nachhaltigkeit und Gesundheit einerseits, Kulinarik, Tourismus und Lifestyle andererseits beackern „die Bios“ jedoch mindestens genauso viele Themen.

Aktuelle Pressemitteilungen und Fotos

Die Pressemitteilungen sowie Fotos stehen zum Download zur Verfügung.

Von Acker und Gegacker

Kartoffeln buddeln, den Hühnerstall besichtigen, Eier einsammeln – auf dem Sozialen Ökohof St. Josef in Papenburg dürfen Kinder bei der alltäglichen Arbeit mit anpacken. „Wir sind überzeugt, dass sich nachhaltiges Handeln erlernen lässt“, erklärt Susanne Elting, Projektleiterin für Kinder- und Jugendarbeit: „Deswegen haben wir uns als Biohof zur Aufgabe gemacht, unser Wissen an die heranwachsende Generation weiterzugeben.“ Damit nimmt der Ökobetrieb teil an der Aktion „Bauer mit Klasse!“ der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Bei der Kartoffel-Buddel-Aktion auf dem Sozialen Ökohof Papenburg lernen die Schüler, woher ihre Pommes kommen. (c) m&p: public relations

Der Wurst auf der Spur

Warum die Kühe auf dem ArcheHof wie geschminkt aussehen, ob es bei den Schweinen wirklich wie im Saustall aussieht und warum schwarze Schafe hier gern gesehen sind – das alles erfuhren Fünftklässler des Lise-Meitner-Gymnasiums Unterhaching. Gemeinsam mit der Landwirtin Antonie Reiser und Hofmitarbeiterin Uschi Hellwasser gingen sie der Fragen auf den Grund, woher unsere Lebensmittel kommen. Damit nehmen sie teil an der Aktion „Bauer mit Klasse!“ der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Zur Aktion „Bauer mit Klasse“ erfahren die Fünftklässler des Lise-Meitner-Gymnasiums Unterhaching auf dem ArcheHof Schlickenrieder, wie Landwirtschaft funktioniert, und dürfen die Kälber mit Milch füttern. (c) m&p: public relations

Der Ziegenmilch auf der Spur

„Die Natur braucht den Menschen nicht, der Mensch braucht die Natur!“, so die Überzeugung von Ines Philipczyk, Betriebsleiterin des saarländischen Martinshofs. Aus diesem Grund engagiert sich der Familienbetrieb für die Vermittlungsarbeit und geht regelmäßig mit Schulklassen der Fragen auf den Grund, woher unsere Lebensmittel kommen. Damit nehmen sie teil an der Aktion „Bauer mit Klasse!“ der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Bei „Bauer mit Klasse!“ erfahren die Kinder der Freiwilligen Offenen Ganztagsschule Gonnesweiler auf dem Martinshof, wie lang der Weg der Ziegenmilch vom Stall bis auf das Brot als leckerer Quark ist. (c) m&p: public relations

Den Lebensmitteln auf der Spur

„Die Landwirtschaft versorgt die Welt nicht nur mit Nahrungsmitteln, sondern auch mit Erlebnissen, die zurück zur Natur führen“, so die Überzeugung von Anja Pötting, Pädagogin und Betriebsleiterin des nordrhein-westfälischen Vauß-Hofs. Aus diesem Grund engagiert sich der Familienbetrieb für die Vermittlungsarbeit. Damit nehmen die Pöttings teil an der Aktion „Bauer mit Klasse!“ der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. Interessierte Schulklassen sind eingeladen, der Frage auf den Grund zu gehen, woher unsere Lebensmittel kommen.

Schülerinnen der Klasse 6a, Gesamtschule Salzkotten sammeln eifrig Kartoffelkäfer ein. (c) m&p: public relations

„Demonstrationsbetriebe haben uns mutiger gemacht“

Kleine landwirtschaftliche Betriebe haben es schwer: Die Verwaltungsarbeit und der Investitionsdruck nehmen zu, ihre Flächen sowie die Menge der darauf produzierten Lebensmittel bleiben indes begrenzt. Auf dem Klosterhof Bünghausen im oberbergischen Gummersbach gehen Betriebsleiter Peter Schmidt und Ehefrau Susanne Schulte deshalb neue Wege. Zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven sehen sie zum Beispiel darin, Menschen jeden Alters für die ökologische Landwirtschaft zu begeistern. Unterstützt werden sie dabei durch das bundesweite Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

Der Klosterhof Bünghausen geht neue Wege: Der Demonstrationsbetrieb sieht zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven darin, Menschen jeden Alters für den Ökolandbau zu begeistern. (c) m&p: public relations

Ressourcenschutz im Ökolandbau

Landwirtschaft produziert unsere Lebensgrundlage, ist jedoch selbst auf Ressourcen wie Energie, Böden oder Wasser angewiesen. Der Demonstrationsbetrieb Vauß-Hof in Ostwestfalen arbeitet daran, diesen Verbrauch so gering wie möglich zu halten. Er versucht, Stoffkreisläufe zu schließen und sich selbst weitestgehend unabhängig zu machen. Dass dabei sowohl High-Tech- als auch ganz simple Lösungen zum Einsatz kommen, davon können sich Besucher regelmäßig überzeugen.

 

Der Vauß-Hof setzt auf Erneuerbare Energien – warum erklärt der Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau allen Interessierten bei individuellen Führungen. (c) m&p: public relations

Albertshof auf der BIOFACH 2017

Was macht einen Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau aus? Warum ist es interessant, Teil dieses Netzwerk zu sein? Und inwiefern ist es ein wichtiger Baustein des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)? – Das sind einige der Fragen, die Kerstin Doppstadt vom Bioland- und Demonstrationsbetrieb Albertshof im Rahmen der Veranstaltung „Das BÖLN: Innovatives Förderinstrumentarium für die Zukunft der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft“ am Donnerstag, 16.02.2017 diskutieren wird. Neben der Biolandwirtin sprechen: Dr. Barbara Weber (BMEL), Dr. Hanns-Christoph Eiden (Präsident der BLE), Dorothee Hahn (Leiterin des BÖLN in der BLE), Dr. Anke Shekahn (Verein „Bestes Bio-Fair für alle“),  Dr. Susanne von Münchhausen (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde).

 

Der Bioland-Betrieb Albertshof setzt sich als %22Lernort Bauernhof%22 und %22Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau%22 für die Vermittlung landwirtschaftlicher Themenfelder ein. (c) Albertshof

Der Bioland-Betrieb Albertshof setzt sich als „Lernort Bauernhof“ und „Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau“ für die Vermittlung landwirtschaftlicher Themenfelder ein. (c) Albertshof

Wissen, woher unser Essen kommt

Was wir essen, bewegt uns. Deswegen interessieren sich immer mehr Verbraucher dafür, woher unsere Lebensmittel kommen. Das ganze Jahr über geben die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau Antworten auf diese Frage. Auch Journalisten können dieses verbandsübergreifende Netzwerk bei ihrer Arbeit nutzen. Die Biolandwirte, -winzer, -gärtner und -imker des Netzwerks stehen als authentische Ansprechpartner für Fragen rund um die Landwirtschaft zur Verfügung.

Pressemitteilung „Wissen, woher unser Essen kommt“

Wissen, woher unser Essen kommt: Die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau geben authentische Einblicke, wie hier auf der Bio Ranch Zempow in Brandenburg. (c) Bio Ranch Zempow

Bio ist kein Hexenwerk – Als Landwirt von den Erfahrungen der Demonstrationsbetriebe profitieren

Bio boomt. Landwirte, die das Thema betriebliche Weiterentwicklung strategisch, also langfristig, angehen und dabei den Ökolandbau als Option betrachten, haben jede Menge Informations- und Beratungsmöglichkeiten. So können sie die Chancen und Risiken einer Umstellung qualifiziert abwägen. Besonders hilfreich sind da auch persönliche Kontakte  zu Biobetrieben, von deren Erfahrungen umstellungsinteressierte Landwirte gut profitieren können.

Pressemitteilung „Bio ist kein Hexenwerk“

Demonstrationsbetriebe zeigen, wie der moderne Ökolandbau funktioniert. © Sozialer Ökohof St. Josef e. V.

Biolandwirtschaft zum Anfassen

Haben Hühner eigentlich Zähne? Bekommen Schweine Sonnenbrand? Und gibt es wirklich blaue Kartoffeln? Kleine Naturforscher und -forscherinnen können diesen und weiteren Fragen beim Besuch der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau auf den Grund gehen. Mit verschiedenen Angeboten und Themenschwerpunkten wie „Vom Korn zum Brot“ oder „Woher kommt mein Frühstücksei?“ erhalten Schülerinnen und Schüler ebenso wie Kita-Kinder einen praxisbezogenen Einblick in das Leben und die Arbeiten eines moderneren Biobetriebs.

Pressemitteilungen

Ganz schön harte Arbeit: Einmal pflügen, bitte! (Foto: Dr. Tobias Hartkemeyer, CSA Hof Pente)

Alle packen an: Kartoffelernte auf CSA Hof Pente (Foto: Dr. Tobias Hartkemeyer, CSA Hof Pente)

Biolandwirtschaft zum Anfassen: Ganz nah bei den Coburger Fuchsschafen (Foto: Dr. Tobias Hartkemeyer, CSA Hof Pente)

Schweine beobachten auf dem Hof Buchwald-Vogel (Foto: Pat Meise)

Zupacken statt Zuhören: auf dem Tiggeshof können Kindern Ökolandbau live erleben (Foto: Tiggeshof im Sauerland)

Alte Gemüsesorten entdecken: Rote Beete ernten auf dem Biolandhof Kreppold (Foto: Biolandhof Kreppold)

Hier dürfen alle mitmachen: Erntedankfest auf dem Biolandhof Kreppold (Foto: Biolandhof Kreppold)

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