Das Team der Bonner Koordinationsstelle auf zwei Demonstrationsbetrieben

Hofführungen, Produktverköstigungen sowie Feld- und Flurwanderungen machen Bio live erlebbar – das beweisen die Demonstrationsbetriebe täglich. Davon überzeugte sich auch das Team der Koordinationsstelle aus Bonn. An zwei Tagen besuchte die Gruppe neben weiteren spannenden Zwischenstationen zwei Demonstrationsbetriebe – mit einem eindeutigen Fazit.

„m&pAHOI“ war das Motto für den ersten Stopp der m&p-Tour. Eine fröhliche aber glücklicherweise nicht feuchte Kanutour über die Lahn war der Einstieg des spannenden Auslugs. Der „Flotte Kaldauer“ führte die Koordinationsstelle danach in das Weinanbaugebiet Rheinhessen: Zum Weingut Seck. Nach einem spannenden Sensorik-Workshop, bei dem die Riech-, Seh- und Geschmacksnerven ordentlich auf die Probe gestellt wurden, führte Betriebsleiter Axel Seck die Gruppe durch seine Weinberge und erklärte, was den ökologischen Weinbau ausmacht – natürlich mit im Gepäck: der passende Wein am entsprechenden Rebstock. Zum Abschluss des Tages durfte noch einmal verkostet werden: Von Weiß- über Rosé- bis hin zu Rotwein präsentierte das Betriebsleiterehepaar seine hervorragenden Produkte, inklusive kleiner Anekdoten über das Weingut und das Leben als Winzer. Natürlich durfte eine Führung in den Weinkeller sowie die Verarbeitungsanlage nicht fehlen. Sehr praktisch war die Übernachtung in den modern und thematisch passend eingerichteten Zimmern direkt auf dem Weingut.

Mit einem kurzen Zwischenstopp auf der Gartenschau in Kaiserslautern, führte die Reise der Koordinationsstelle am nächsten Tag nach Hußweiler in Rheinland-Pfalz zum Bornwiesenhof. Das Markenzeichen des Demonstrationsbetriebs der Familie Jaschok sind die köstlichen Milchprodukte und edlen Käse. Doch diese verkaufen die Jaschoks nicht nur, sondern zeigen auch, wie sie hergestellt werden. Im neuen Haus am Schwollbach können Kinder und Erwachsene hautnah miterleben, wie das Milchhandwerk funktioniert, indem sie eigenständig Produkte aus Milch herstellen – so auch die Koordinationsstelle. Ziegenkuss, Curry-Panir, Kräuterhüpf und Co. standen auf der Tageskarte. Schürzen an, Rezepte in die Hand und Kochutensilien auf den Tisch: In kleinen Teams zauberte die Gruppe unterschiedlichste Leckereien, die anschließend bei Wein und Brot an der langen Tafel am Schwollbach verkostet wurden.

Das Fazit dieser zwei Tage war schnell gezogen: Bio macht Spaß – beim Verkosten und auch beim Herstellen. Die Demonstrationsbetriebe zeigen nicht nur, wie ihr Handwerk funktioniert, sondern sie lassen auch selber Hand anlegen. In diesem Sinne hieß das Motto dieser zwei Tage zurecht: Bio live und vor allem mit allen Sinnen erleben!

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