Am 21. und 22. Juni 2017 finden erstmals die bundesweiten Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel-Witzenhausen (und Demonstrationsbetrieb), in Grebenstein nahe Kassel statt. Mit dabei sind auch die Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau. Im Zelt „Praxis trifft Forschung“ (Stand D7f) stellen fünf ausgewählte Höfe das Netzwerk stellvertretend vor. So erhalten Umstellungsinteressierte einen praxisnahen Einblick in den Ökolandbau und haben Ansprechpartner vor Ort.

Folgende Betriebe sind für Sie am Stand:

Mittwoch, 21. Juni 2017 (vormittags)
Hof Buchwald-Vogel ist ein Gemischtbetrieb nahe Frankfurt. Nach Betriebsübernahme stellte Familie Vogel die Weichen für eine ökologische Bewirtschaftung: Seit 2012 ist der Hof ein Biobetrieb gemäß Naturland-Richtlinien. Familie Vogel gibt Auskunft zu den Themen „Pilotbetrieb Soja“, Gewässerschutz sowie Lernort Bauernhof, Saisongärten, Hühnermobile und Kulturveranstaltung.

Mittwoch, 21. Juni 2017 (nachmittags)
Der Hellweghof

im nordrhein-westfälischen Hündlingsen ist ein vielfältiger demeter-Betrieb mit Ackerbau, Viehzucht und Veredelung. Seit 2012 ist er an Gregor Scholz verpachtet, der ihn auf eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt hat. Er präsentiert die Themen Umstellung auf Ökolandbau, Wirtschaften auf einem reinen Pachtbetrieb und Expansion im Ökolandbau.

Donnerstag, 22. Juni 2017 (vormittags)
Bioland-Hof Strotdrees
ist ein Gemischtbetrieb in Harsewinkel, zwischen Teutoburger Wald und Münsterland. Das Betriebsleiter-Ehepaar Stephanie und Ludger Strotdrees übernahm den Hof 1991. Die Bioland-Bauern stehen für Transparenz vom Acker über die Tierhaltung bis zur Fleischtheke. Sie präsentieren die Themen Hühnermobil und Sojaanbau auf leichten Sandböden.

Bioland e.V. (Foto: Melanie Grande)

Donnerstag, 22. Juni 2017 (nachmittags)
Auf dem Hofgut Rocklinghausen leben und arbeiten 70 Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. Herzstück des Bioland-Betriebes sind eine schwarzbunte Milchviehherde. Zudem gibt es Mastschweine, Legehennen und Schafe. Auf über 40 Hektar wird Getreide angebaut. Betriebsleiter Bernd Kramer informiert über den Biohof als Arbeitsstätte für Menschen mit Behinderung.

Donnerstag, 22. Juni 2017 (nachmittags)
Eiwels Biobauernhof
ist ein nordhessischer Familienbetrieb mit Ackerbau, Grünland, Tierhaltung sowie eigenständiger Verarbeitung und Vermarktung. Seit 2001 wird der Betrieb von Stefan Itter nach Naturland-Richtlinien geführt. Er gibt Auskunft über eine eigenständige Vermarktung und Produktentwicklung am Beispiel von Biospeiseöl und Biomehl. Zudem stellt er das Erfolgsprojekt Restaurant „Weissenstein“ vor.

 

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