Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Sieger des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2018 geehrt – darunter zwei Betriebe aus dem Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.

In der Kategorie „Gesamtbetriebliche Konzeption“ zeichnete die Jury den Bioland Betrieb Strotdrees im westfälischen Harsewinkel aus. Ludger und Stephanie Strotdrees ist es gelungen, aus einem finanziell schwach ausgestatteten Nebenerwerbsbetrieb auf ungünstigem Standort einen prosperierenden Direktvermarktungsbetrieb zu machen. Bei Tierhaltung, Ackerbau und im sozialen Bereich orientierte sich das Betriebsleiterpaar streng an den Prinzipien des Ökolandbaus. So werden zum Beispiel nur so viele Tiere gehalten, wie an Milch, Fleisch und Eiern über den Hofladen verkauft werden können. Auch das Futter stammt zu 100 Prozent aus dem eigenen Betrieb oder von benachbarten Biobetrieben.

Für die Demeter Landwirtschaftsgemeinschaft Dottenfelderhof KG im hessischen Bad Vilbel entschied sich die Jury aufgrund ihres großen Engagements und zahlreicher wertvoller Ergebnisse in der ökologischen Züchtungs- und Pflanzenbauforschung. Seit über 40 Jahren führt die Einrichtung praxisnahe Studien durch, für die von Anfang an die Flächen des Dottenfelderhofs und anderer Betriebe eingebunden wurden. Bisher haben bereits sechs reine Biogetreidesorten des Dottenfelderhofs die Zulassung erhalten, vielversprechende weitere ökologische Weizen-, Gersten- und Hafersorten befinden sich aktuell im Prüfungsanbau.

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